Letztes Jahr auf Rhodos bin ich auf den Geschmack gekommen. Dort hat es mir so gut gefallen, dass ich auch heuer unbedingt wieder eine griechische Insel besuchen wollte. Ich habe mir die kleine Insel Kos ausgesucht. Am 01.September gings also für zwei Wochen ins Hotel Neptune Beach****, zwischen Mastichari und Marmari gelegen. Damit hab ich einen absoluten Glücksgriff gemacht. Zum gesamten Neptune Resorts gehört das Neptune Residence und das Neptune Village. Das Neptune Residence besteht aus dem zweistöckigen Hotel Neptune Beach sowie Nebengebäuden im gepflegten Garten. Erst im letzten Winter wurde die Appartementanlage Neptune Village bestehend aus mehreren zweistöckigen Bungalowgebäuden neu erbaut. In der wunderschönen Gartenanlage befinden sich 4 Süßwasser-Swimmingpools mit separaten Kinderbecken, Poolbars und weitläufigen Sonnenterrassen. Nur der kleine, schmale Sandstrand ist eher eine Enttäuschung.
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| Eingang zum Neptune Hotel | In der Anlage | Strand |
Auch die Abendanimation war sehr gut. Zuerst hatten die Kids bei der obligatorischen Mini-Disco ihren Spaß. Danach präsentierte die Crew um Chefanimateur Mario meist eine professionelle Show. Am besten gefielen mir die beiden Musicals "Saturday Night Fever" und "Tabaluga".
Lobenswert erwähnen muß man auch die Freundlichkeit der Beschäftigten. Sei es an der Rezeption, im Restaurant, in den Poolbars, die Zimmermädchen, die Animateure, die Gärtner, usw., alle waren sehr zuvorkommend und immer gut gelaunt. Was bei manchen Gästen sicher auch oft nicht leicht fällt.
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| Pool I im Hotel Neptune Beach | Pool II am Meer | Pool III im Neptune Residence | Pool IV im Neptune Village |
Kos-Stadt ist eine Stadt im Grünen, umrahmt vom Meer und von bewaldeten Hängen, die ganz sanft zum steil aufragenden Massiv des Dikeos hin ansteigen. Aus der Altstadt ragen Minarette und die blauen Kuppeln der Kirche Agia Paraskevi auf. Die Uferpromenade am historischen Mandraki-Hafen wird von schattigen Bäumen gesäumt. Kos ist eine reizvolle Stadt. Was Archäologen aus der Antike freilegten, wurde nicht zum abgezäunten Sperrbezirk, sondern blieb als archäologischer Park jederzeit frei zugänglich. Minarette überragen christliche Kirchen und zwischen den Einkaufsstraßen mit Boutiquen, Bars und Restaurants entdeckt man immer wieder antike Tempelruinen. In ehemaligen Moscheen werden Schuhe und Schmuck, T-Shirts und Souvenirs verkauft. Im modernen Straßencafe sitzt man vor einem türkischen Brunnen und im antiken Odeon führen Schulklassen gelegentlich Folkloretänze auf. So bleibt Stein gewordene Geschichte allgegenwärtig und ist Teil des heutigen Lebens.
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| Kos-Stadt | Blick in die Türkei | Odeon |
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| Gymnasium von Kos-Stadt | Platane des Hippokrates | |
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| Markthalle | Defterdar-Moschee | Kirche Agia Paraskevi |
Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Johanniterburg und die Überreste des Mausoleums von Halikarnassos. Das war und ist der griechische Name der Stadt. Mausolos war ein persischer Statthalter, der 377-353 v. Chr. in Halikarnassos wie ein König residierte. Noch zu seinen Lebzeiten gab er den Bau seines Grabmals in Auftrag, das als "Mausoleum" zu den Sieben Weltwundern gezählt wurde. Im Grabungsmuseum stehen Modelle des auf einer Grundfläche von 105 m x 242 m und 50 m hohen erbauten Mausoleums. Es war reich mit Skulpturen und Fresken verziert, an denen die berühmtesten griechischen Bildhauer der damaligen Zeit mitarbeiteten. Daß vom Mausoleum so wenig erhalten blieb, ist den Johanniterrittern zu verdanken, die sich im 15. Jh. des antiken Weltwunders als Steinbruch für den Bau ihrer Hafenfestung bedienten.
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| Bodrum | Mausoleum | Im Hafen von Bodrum |
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| Minarett | Johanniterfestung |
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| Halbinsel Kefalos | |||
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| Windmühle in Andimachia | Kastell von Andimachia | Blick auf Kardamena | |
Ein weiteres schönes Bergdorf ist Pyli. Es wird weitaus seltener besucht als Zia und wirkt dadurch ursprünglicher.
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| Kirche in Pyli | Aussicht von Zia | Bergdorf Zia | Windmühle |
In griechischer Zeit war das Asklipion vor allem eine Kultstätte. Hier wurde Asklipios, der Gott der Heilkunst verehrt. Kranke kamen um Dank seiner Hilfe gesund zu werden und brachten Tieropfer dar. Viele Pilger legten sich abends im Heiligtum zum Schlaf nieder und hofften auf von Göttern eingegebene Träume, die die Priester am nächsten Morgen interpretierten. Sie arbeiteten dabei mit Ärzten zusammen, die nach den Lehren des Hippokrates ausgebildet waren. Hippokrates, der um 460 v. Chr. auf Kos geboren wurde und schon in der Antike als der Vater der Medizin galt, hatte die Verbindung zwischen Religion und Medizin festgestellt. Er verkündete: "Zweierlei sind Wissen und Glauben. Nichts ereignet sich ohne natürlichen Grund." Und er wußte auch: "Nicht der Arzt, sondern der Körper heilt." Diesen Grundsatz scheinen viele Ärzte heute vergessen zu haben.
In römischer Zeit trat der kultische Charakter des Asklipions in den Hintergrund. Kos wurde zu einem Modebad, zu einem antiken Baden-Baden der Ägäis. Am Rande des Heiligtums errichteten die Römer Thermen, in denen auch für gute "Unterhaltung" gesorgt war.
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| Asklipion | |||
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| Strand | Blick von unserem Balkon | Sonnenaufgang |
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Copyright © 2001 Jürgen Schuhmair